ich bi Ew ja no mine 4. Teil vaner embiz andru Wiehnachtsgschicht schuldig, wa mini Nachbaru öi wiider moru im Briefchaschtu wärdunt hä.
Doch was schreckt sie da auf! Ganz verwirrt schaut sie sich
um. Sie hebt den Kopf und findet sich im Zugabteil wieder.
Neben ihr stapeln sich die verschiedensten Plastiktaschen mit ihren Weihnachtseinkäufen. Sie erinnert sich, wie sie sich erschöpft aber zufrieden, weil nun endlich alle Geschenke eingekauft waren, in den Zug gesetzt hatte. Nach all dem
Trubel in den Geschäften muss sie bald eingenickt sein. Die Durchsage im Zugabteil hat sie aus ihrem wunderbaren Traum aufgeweckt.
Mit einem entschuldigenden Blick schaut sie der ältere Herr
auf der gegenüberliegenden Bank an. „Sie haben wohl ihren Aussteigeort verpasst“, meint er. „Ich wollte und konnte sie
aber nicht wecken, sie sahen so glücklich aus in ihrem Traum“.
Sie war ihm noch lange dankbar dafür, packte ihre Einkäufe unter den Arm und fuhr zurück nach Hause.
Gedankenverloren blickte sie durchs Zugfenster hinaus in
die graue Winterlandschaft. Und auf einmal lichteten sich
die schweren Regenwolken und ließen den Blick frei auf die
Hügel des Juras.
Sie schwor sich dabei, sich einmal in ihrem Leben diese „andere Weihnachtsfeier“ im Jura ganz für sich alleine zu gönnen.
Liebe Nachbarn,
wier hoffe, dass wier Ew mit discher „viergeteilten“ Weihnachtsgschicht an e Adventssunntäg en chleini
Freid hei chennu machu und wier wünsche Ew alle es
friedlichs und harmonischus Weihnachtsfäscht. D'Imbodini vo unai